30 Januar 2008

Research on Reading

I put together some articles in German and English on various aspects of reading for a class at university. Creating a Google Notebook to structure my research seemed like a good idea. Check it out.

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24 Mai 2006

kärnten forever

wer sich in österreich niederlässt und ein wenig zeitung ließt, merkt bald, dass die politische kultur dieses landes in kärnten ihre schillerndsten facetten zeigt. man wird verstehen, warum selbst zwei deutsche, eine vorarlbergerin und ein schweizer in einer übung zur 5-schritt-argumentation folgendes formuliert haben:

die malerische landschaft kärntens trägt zweifelsohne zur identität österreichs bei. auf politischer ebene jedoch geht kärnten seit einiger zeit eigene wege. nicht nur wird kärnten als einziges bundesland vom BZÖ regiert, auch interpretiert die politische führung kärntens die österreichische verfassung auf ganz eigene weise. man könnte sich in der österreichischen innenpolitik auf wichtigere themen konzentrieren, gäbe man dem politischen alleingang kärntens seine legitimation. deshalb sollte kärnten ein eigener staat werden.

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24 April 2006

paraphrasieren

(bedeutet etwas in anderen worten ausdrücken...)

folgendes zitat stammt aus einer rede, die der österreichische bundeskanzler und derzeitige eu-ratsvorsitzende wolfgang schüssel vor der fraktion der volksparteien im europäischen parlament gehalten hat:

Mir ist Italien und Europa zu wichtig, um es von der Unterstützung der Kommunisten abhängen zu lassen. Wir brauchen eine starke Mitte-rechts-Koalition in Italien. Alles Gute Silvio.

aus übungszwecken hat daruman einige begriffe und sprachbilder aus einem kommentar zu dieser aussage, der in einer österreichischen tageszeitung erschienen ist, herausgesucht und paraphrasiert.

  • jemand der in ein delikt verwickelt ist, hat in irgendeiner form bei einem verbrechen mitgewirkt.
  • wer sich ein gesetz bastelt, erstellt sich ein gesetz allein zu seinem eigenen nutzen.
  • das bild der triefenden lefzen steht hier für die vorfreude auf einen grossen gewinn, ein grosses geschäft.
  • wenn ein land am rande undemokratischer verhältnisse dahintaumelt, hat es zwar als staatsprinzip die demokratie, aber in gewissen bereichen mangelt es mit der umsetzung (z.b. freie meinungsbildung, freie wahlen).
  • eine beispielwirkung ist eine einladung, es jemandem gleich zu tun.
  • jemandem mit der wäscheklammer auf der nase zu begegnen, bedeutet, jemandem mit abneigung gegenüberzutreten.
  • aufrecht bedeutet hier echt, ehrlich.
  • eine innere affinität ist eine persönliche, womöglich geheime zuneigung.

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02 April 2006

shortcut: the uk on 91 pages

so far, daruman has never had the chance to warm to the british. actual points of reference were scarce (apart from the language, a short city trip to london some years ago and a 4 hour stopover in london heathrow). however, as expertise in languages comprises extensive cultural knowledge of the countries where these languages are spoken, he is bound to create such points of reference from scratch.
on monday daruman will take a test the preparation for which has led him to slog through the script of a lecture treating basic cultural aspects such as geography, legal system and history since 1400 of a nation called "united kingdom of great britain and northern ireland". 91 pages of very dense and concise reading but not boring, at all.
well, let me sketch the general circumstances of the upcoming exam. first, one has to take into consideration that daruman has not once attended the respective lecture which was held last semester. this should not, however, affect his performance in the test, as questions from previous exams on the same script, which do not seem to have changed over the last six years, are easily accessible on the internet. secondly, i am afraid to say that daruman's motivation to take this exam on such short notice is founded on difficulties regarding the progression of his studies rather than on actual interest. he only managed to obtain places in two of the five exercise courses he is still required to complete in order to proceed to the so called "main programme". with the prospect of having to attend three time-consuming exercise courses next semester daruman has to take advantage of this possibility to cover the culture part for english of the "initial programme" already in the present semester. if he had been given the choice he would rather have attended the lecture on the culture of the usa but, alas, such activity is not provided at present.

well, i ask him, what d'you want? there's still the option of your going to london for your master studies. just consider it culture shock prevention!

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08 Februar 2006

eszett

interkulturelle kommunikation im deutschen sprachraum. sehr spannend. zum beispiel ein schweizer schriftbildwitz, der in österreich und deutschland nur in großbuchstaben seine wirkung entfalten kann:

DAS DILEMMA DES KATHOLISCHEN CHAUFFEURS: WIE SOLL ER BUSSE TUN, WENN ER DIESE LENKT?

das ß, "scharfes s" oder auch "eszett" genannt, wurde an der traditionellen druckerpresse erfunden, als der text einer seite in mühsamer arbeit aus kleinen bleibuchstaben zusammengesetzt werden musste. da die buchstabenkombination "sz" im in alter schrift geschriebenen deutsch oft vorkam, wurde sie, im zuge der effizienzoptimierung, bald in eine ligatur gegossen. so entstand der buchstabe ß.

die regel für den gebrauch des eszett wurde mit der allseits geliebten rechtschreibereform von 1996 tatsächlich vereinfacht:
  • ß steht nach langen vokalen (groß, straße, fuß, grüßen; er isst, aber er aß; bedeutungsunterscheidend wie oben bei buße, busse; maße, masse)
  • ß steht nach diphtongen (fließen, äußern, heißen)
  • in großbuchstaben wird das ß durch SS ersetzt (außer bei namen in amtlichen dokumenten aus gründen der eindeutigkeit: WEISS, WEIß)
  • nach kurzen vokalen steht generell ss (fassen, küssen, lassen)
und wie seiner zeit eine technische inovation das eszett in unsere sprache gebracht hat, so erlebt es wieder durch eine neue technologie und aus ziemlich den selben praktischen gründen, denen es seine existenz verdankt, eine erstaunliche renaissance. besonders in der schweiz, wo es an den schulen immerhin seit ungefähr 70 jahren nicht mehr gelehrt wird (die nzz verzichtet erst seit 1974 auf den gebrauch des ß). denn auch bei der verwendung des short message service (sms) möchte man aus zeit- und kostengründen zeichen einsparen. das vor allem wenn man schweizerdeutsch schreibt, einer sprache, für die es wohl nie T9 geben wird. wetten, die schweizer bevölkerung hat im schnitt kräftigere daumen an ihrer starken hand als jene in österreich und deutschland?

wir können überhaupt von glück reden, dass niemand so clever war, eine schweizer mobiltelefontastatur ohne ß zu erfinden...

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09 Januar 2006

anbot, das

und immer wieder wird daruman vor augen geführt, wie viel er in seiner muttersprache noch zu lernen hat. deutsch ist eben eine plurizentrische sprache...

der zweck der vorlesung "studienrelevante berufsbilder" ist es, dem studienanfänger der interkulturellen kommunikation ein bild seiner zukünftigen profession zu vermitteln. da geht es um angemessene honorare und um die optimale vermarktung des in der ausbildung erworbenen know-hows, gar um das professionelle auftreten und positive wortwahl im kundengespräch (schließlich soll der kunde merken, dass man kommunikationsexperte ist).
und plötzlich stand es da, dieses wort, gross an die hörsaalwand projiziert als betreff in einem beispiel eines offertenbriefs:

Anbot

nun, daruman dachte sofort an einen fehler seitens der dozierenden. "cookie", wie sie liebevoll von den studierenden genannt wird, ist nämlich englischer muttersprache. "angebot" sollte dort natürlich stehen, war sein voreiliger schluss.
die konsequenz, mit der unser "keks" von diesem begriff gebrauch machte, und die tatsache, dass dies nur so wenigen kolleginnen ebenfalls aufzufallen schien (es waren wohl alles deutsche, deren rote gesichter auf unterdrückte lachanfälle schließen ließen), hätte daruman eigentlich misstrauisch werden lassen müssen. aber es kam, wie es kommen musste: daruman fasste sich ein herz und stellte seiner professorin nach der einheit selbstsicher und mit offenem blick folgende sehr unvorsichtig formulierte frage:
"sind sie schon auf den fehler auf der folie aufmerksam gemacht worden? es sollte da doch 'angebot' nicht 'anbot' heißen, oder?"
ach nein, es war nicht einmal so peinlich. und aus den dummen fragen lernt man ja gewöhnlich am meisten: "das anbot" ist ein wort aus dem österreichischen standard und bedeutet ein- und dasselbe wie "das angebot".

"cookie" fand sogar noch ein "trotzdem danke [dafür, dass sie mich auf einen fehler aufmerksam machen wollten]" zum abschied. ein schöner beweis ihrer kommunikationsexpertise, findet daruman. von wegen "positive wortwahl im kundengespräch"...

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15 November 2005

informationsnot

erkenntnisse aus der medienbeobachtung der zweiten gruppe: wer informiert sein muss, was japan aktuell beschäftigt, ist mit den österreichischen zeitschriften tatsächliche schlecht bedient. nicht einmal beiträge zur japanischen aussenpolitik, also angelegenheiten von internationaler relevanz, findet man in den hiessigen blättern. interessierte abonnieren sich am besten den newsletter von japantoday.com oder besuchen die seite der japan times.

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14 November 2005

lectures

to daruman's knowledge there are three different ways in which professors deliver lectures. first, there are those who simply recite their scripts, which can be purchased (not always cheaply) in the university publisher's shop, second, there are those, who oblige the students to constantly take notes, because they do not publish their scripts, and last, there are those who, well, really teach us something by encouraging us to think with them.

two weeks into the semester daruman stopped going to lectures of the first kind and simply read the script instead. at the same time he started to really get anxiuos about missing lectures of the second kind, because it is not always easy to round up notes of somebody who was there. and daruman really got to like the third kind. they are ideal in his opinion, anyway: entertaining conversation with educational value.

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09 November 2005

frühaufsteher

daruman gewöhnt sich wieder an die frühen morgenstunden. er ist schon so scharf darauf, morgens aufzustehen, dass er es heute geschafft hat, ungewollt eine stunde vor vorlesungsbeginn am zentrum für translationswissenschaften zu sein. glaubt mir, das ist nicht ein ort, wo man eine stunde warten möchte. schon gar nicht vor neun uhr, wenn die einzigen räume mit sitzgelegenheiten, wo man sich vor einer rauchvergiftung schützen kann (bibliotheke und lesesaal), noch geschlossen sind. die angehenden kommunikationsexpertinnen und -experten scheinen die bedeutung der rauchverbotsschilder in den korridoren und stiegen noch nicht zu verstehen. aber irgendetwas muss man ihnen während dem studium ja noch beibringen.

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30 Oktober 2005

pausen

daruman kommt gar nicht klar mit den vielen katholischen feiertagen und verlängerten wochenenden in seinem neuen studentenleben hier. zumindest nicht so früh im semester. denn daruman hat noch keine erfahrung mit semesterprüfungen und weiss nicht, ob es wirklich notwendig ist, jetzt schon gross zu lernen. oder ob es reicht, den stoff einfach einmal zu gliedern. ehrlich gesagt, fehlt daruman der druck einer unmittelbaren leistungskontrolle. also tut er nichts und gammelt herum. was er nun aber wirklich nicht erfüllend findet.

was tun? - jeden tag etwas erleben und darüber im weblog berichten. sonst laufen daruman noch die treuen leserinnen und leser weg (gäu benita).

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24 Oktober 2005

out for a change

so.
darumans zweiwöchige beobachtung der japanbezogenen berichterstattung in österreichischen tages- und wochenzeitschriften wurde heute mit der präsentation der ergebnisse seiner gruppe abgeschlossen. daruman ist zufrieden und hat nun auch wieder die zeit, was anderes zu lesen als die salzburger nachrichten. allerdings ist er von den strapazen des durchgearbeiteten sonntags so erschöpft, dass er kaum die musse dazu finden wird...

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12 Oktober 2005

daruman beobachtet III

etwas an der eigenen arbeitshaltung: daruman besucht zur zeit interessiert alle vorlesungen, die, wie er denkt, in seinen zeitplan passen, und findet die meisten auch spannend und lehrreich. was die vor- und nachbereitung betrifft, hat daruman zwar gute ideen, wie er sie praktisch in angriff nehmen will, findet allerdings bis jetzt nicht die zeit und nur wenig energie dafür. nimmt ihm das einleben tatsächlich so viel zeit und schnauf? sollte es noch länger so weitergehen, muss daruman wohl auf eine oder zwei veranstaltungen verzichten.

heute in japanisch theorie I: der hörsaal c1 im asienhof, einer der grossen am campus und eigentlich für vorlesungen gedacht, ist für den bei übungen übliche einbezug der studierenden denklich ungeeignet. zum einen ist es wegen der distanz zum lv-leiter schwierig zu erkennen, wen er überhaupt aufruft. hinzu kommt das akkustische problem: viele kolleginnen und kollegen haben verständlicherweise mühe mit der in knapp einer woche erlernten ersten silbenschrift (hiragana) und noch hemmungen, sich vor so vielen leuten fehler zu erlauben, was beim vorlesen aus dem textbuch meist zu einem hoffnungslos unverständlichem gebrabel führt.
daruman fragt sich nun, ob sich diese widrigen umstände in unserer japanologie-erstsemestrigenpopulation als selektionsfaktor auswirken werden. wie viele passen sich an, schaffen die hiragan und halten dem druck stand? wer findet die plätze, wo die unbarmherzige auswahl des lv-leiters einen nie trifft? und wie viele werden einsehen, dass fehlermachen beim sprachenlernen sie automatisch weiterbringt? daruman beobachtet weiter...

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11 Oktober 2005

daruman beobachtet II

in seinem neuen umfeld findet es daruman ungemein schwierig, bewusst zu beobachten. oder zu registrieren, wenn er etwas beobachtet hat. noch hat er zu viel zu tun mit einleben. noch fehlt beispielsweise die waschmaschine oder der festnetzanschluss für lange telefonate in die heimat.

aber eingehende zeitungslektüre macht spass. nachdem daruman jetzt schon in mehreren vorlesungen an zwei instituten dazu angehalten worden ist, tageszeitungen in allen seinen arbeitssprachen zu lesen (vergösserung wortschatz, schulung textverständnis, allgemeinbildung, kulturelles verständnis), nimmt er's ernst. ist ja auch keine sache, probeabos zu kriegen. in der zeit um den studienbeginn werden sie einem förmlich nachgeworfen.

die suche nach japanbezügen in den salzburger nachrichten verläuft am fruchtbarsten bei den internationalen wetter- und wirtschaftsdaten: tokyo, regen, 18/21 grad celsius; ein euro kostet 137.9 yen. wen's interessiert: herr blocher hat heute geburtstag. das stand auch in der sn.

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10 Oktober 2005

daruman beobachtet

und zwar die medien und den alltag. dies im rahmen der "japanbeobachtung", einem kurs in darumans japanologiestudium. von heute bis zum 23. oktober verfolgt daruman zusammen mit sechs kolleginnen und kollegen die japanberichterstattung in sieben österreichischen tageszeitungen. während diesen zwei wochen muss daruman auch eine "alltagsbeobachtung" in form eines journals führen. er tut dies natürlich hier in seinem blog.

die salzburger nachrichten, darumans tageszeitung für die nächsten vierzehn tage, widmet heute den grösseren teil einer seite des sportteils dem gestrigen formel-1 grand-prix von suzuka, japan: die resultate, ein grosses bild und drei kleine artikel über die sportlichen (miss)erfolge. keine hintergrundinformationen zu japan. ist aber wohl keine schlechte ausbeute für eine montagsausgabe. wen's interessiert: kimi räikkönen hat gewonnen...

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06 Oktober 2005

campus

das institut der japanologie der uni wien liegt am sogenannten campus oder aakh, dem alten allgemeinen krankenhaus. dies ist ein weitläufiger komplex mit vielen innhöfen, einigen neonazis und tauben in massen. die neonazis pissen öffentlich an wände und belästigen studentinnen, die tauben sind auf das rascheln von gebäckverpackungen konditioniert und wirken, wenn sie daruman das brötchen wild flatternd aus der hand zu picken drohen, mindestens ebenso beängstigend wie erstere.

das ändert jedoch nichts daran, dass daruman in einem der schönsten institutsgebäuden der welt studiert.

wenn da nicht auch noch das zentrum für translationswissenschaften (ZTW) wäre. es ist einfach, naja, sehr ernüchternd.

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05 Oktober 2005

alma maters tücken II

daruman hat in der grundausbildung des studienganges übersetzen/dolmetschen auch die vorlesungen mit den titeln "grundfragen der sprachwissenschaft" und "das wesen der wirtschaft und des rechts im internationalen rahmen" zu besuchen. die säle waren in der heutigen 1. veranstaltung gerammelt voll. überhaupt ist das lehrangebot an darumans instituten eher knapp. in gewissen übungen der studieneingangsphase im englisch findet man zum beispiel frühestens ab dem dritten semester einen platz - zu dem zeitpunkt also, wo die studieneingangsphase eigentlich abgeschlossen sein sollte. naja, daruman hat ja gewusst, dass er sich auf ein längeres studium einlässt...

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03 Oktober 2005

arme eltern

vorstellungsrunde mit einem drittel der ca. 150 erstsemestrigen der japanologie: daruman gehört eher zu den älteren. als motivation für die studienwahl wurde wohl am meisten manga- animefanatismus angegeben. nur sehr wenige haben tatsächlich einen anderen bezug zur japanischen kultur. manche hatten sich auch für japanisch entschieden, weil chinesisch ja doch eher eine schwule sprache sei oder - ganz einfach - um die eltern zu schocken.

nach dem ersten semester werden laut statistik noch etwa fünfzig kolleginnen und kollegen weitermachen.

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01 Oktober 2005

alma maters tücken

bei der inskriptionsberatung der translationswissenschaften wird daruman mit dem wunsch, japanisch als zweite fremdsprache zu belegen, für weitere informationen an die beratung am japanologischen institut verwiesen. die nette studienrichtungsvertretung dort erklärt ihm, dass die transis gar keine eigenen kurse in japanisch anbieten (ausser zwei überssetzungsübungen) und dass daruman, um die sprache auch richtig zu lernen, alle kurse wie ein normaler japanologiestudent besuchen muss. jetzt ist daruman also auch für das bakkalaureatsstudium in japanologie inskribiert und macht so was wie ein doppelstudium zu ca. 25 wochenstunden.

nicht zu schaffen, hört daruman von allen seiten. natürlich nicht. aber daruman kann ja schon etwas japanisch. und vielleicht lassen sich professorinnen und professoren eben so leicht einwickeln wie vermieterinnen... bernerlebkuchenspenden herzlich willkommen!

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